Deutscher Verband für Angewandte Geographie e.V.

Satzung

Satzung des Deutschen Ver­ban­des für Ange­wandte Geo­gra­phie e.V. (DVAG) vom 04.10.2005

I. ALLGEMEINES
§ 1 Name und Sitz des Vere­ins, Geschäft­s­jahr
§ 2 Zweck des Vere­ins
II. MITGLIEDER
§ 3 Mit­glied­schaft
§ 4 Entste­hung und Ende der Mit­glied­schaft
§ 5 Rechte und Pflicht­en der Mit­glieder
§ 6 Mit­glieds­beitrag
III. ORGANE DES VEREINS
§ 7 Organe des Vere­ins
§ 8 Mit­gliederver­samm­lung
§ 9 Auf­gaben der Mit­gliederver­samm­lung
§ 10 Beschluß­fas­sung der Mit­gliederver­samm­lung
§ 11 Vor­stand
§ 12 Auf­gaben des Vor­stands
§ 13 Beschluß­fas­sung des Vor­stands
IV. SONSTIGES
§ 14 DVAG-Foren
§ 15 DVAG-Arbeit­skreise
§ 16 Bekan­nt­machun­gen
§ 17 Auflö­sung des Vere­ins


I. ALLGEMEINES
§ 1 Name und Sitz des Vere­ins, Geschäft­s­jahr
(1) Der Vere­in führt den Namen „Deutsch­er Ver­band für Ange­wandte Geo­gra­phie e.V.“. Die Abkürzung lautet „DVAG“.
(2) Der Vere­in hat seinen Sitz in Tri­er und ist in das Vere­in­sreg­is­ter einge­tra­gen.
(3) Das Geschäft­s­jahr ist das Kalen­der­jahr.
§ 2 Zweck des Vere­ins
(1) Der Zweck des Vere­ins ist die Förderung von Wis­senschaft und Forschung auf dem Gebi­et der Ange­wandten Geo­gra­phie. Die Anliegen der Ange­wandten Geo­gra­phie ste­hen dabei im Vorder­grund. Solche Anliegen sind ins­beson­dere:
1. die Förderung anwen­dung­sori­en­tiert­er geo­graphis­ch­er Forschung für das öffentliche Wohl;
2. die Öffentlichkeit­sar­beit für die Anwen­dung geo­graphis­ch­er Forschungsergeb­nisse und Meth­o­d­en in der Prax­is;
3. die Beratung und Infor­ma­tion der Öffentlichkeit in Fra­gen der Ange­wandten Geo­gra­phie;
4. die Infor­ma­tion der Öffentlichkeit über die Berufs­felder und das Berufs­bild der geo­graphis­chen Stu­di­engänge an wis­senschaftlichen Hochschulen;
5. die Förderung ein­er prax­is­na­hen Aus­bil­dung der Studieren­den der Geo­gra­phie an wis­senschaftlichen Hochschulen;
6. die Vertre­tung der Belange der Ange­wandten Geo­gra­phie im In- und Aus­land sowie die Zusam­me­nar­beit mit aus­ländis­chen Ver­bän­den der Ange­wandten Geo­gra­phie und den entsprechen­den inter­na­tionalen Gremien.
(2) Der Vere­in­szweck soll erre­icht wer­den durch
1. die Organ­i­sa­tion und Durch­führung von Ver­anstal­tun­gen zu wis­senschaftlichen Fragestel­lun­gen und zu aktuellen Forschungsergeb­nis­sen der Ange­wandten Geo­gra­phie;
2. die Her­aus­gabe von Schriften­rei­hen sowie ein­er Zeitschrift für Ange­wandte Geo­gra­phie;
3. die Bil­dung von DVAG-Foren zur Beschäf­ti­gung mit beson­deren regionalen Fragestel­lun­gen gemäß § 14;
4. die Bil­dung von DVAG-Arbeit­skreisen zur Wahrnehmung beson­der­er fach­lich­er Inter­essen gemäß § 15;
5. die Präsenz bzw. Mit­glied­schaft des Vere­ins in über­ge­ord­neten Ver­bän­den und Gremien der deutschen und inter­na­tionalen geo­graphis­chen Organ­i­sa­tio­nen;
6. die Zusam­me­nar­beit mit anderen öffentlichen und pri­vat­en Insti­tu­tio­nen bei Fra­gen der Ange­wandten Geo­gra­phie.
(3) Der Vere­in ver­fol­gt auss­chließlich und unmit­tel­bar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer­begün­stigte Zwecke“ der Abgabenord­nung. Der Vere­in ist selb­st­los tätig. Er ver­fol­gt nicht in erster Lin­ie eigen­wirtschaftliche Zwecke. Mit­tel des Vere­ins dür­fen nur für die satzungsmäßi­gen Zwecke ver­wen­det wer­den.
Die Mit­glieder erhal­ten keine Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Vere­ins. Es darf keine Per­son durch Aus­gaben, die dem Zweck des Vere­ins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt wer­den.
(4) Der Vere­in ist unab­hängig und parteipoli­tisch neu­tral. Er ver­tritt keine wirtschaftlichen Inter­essen.


II. MITGLIEDER
§ 3 Mit­glied­schaft
(1) Mit­glied kann wer­den, wer bere­it ist, die Anliegen der Ange­wandten Geo­gra­phie gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 zu fördern. Mit­glieder kön­nen natür­liche Per­so­n­en wer­den, die das 18. Leben­s­jahr vol­len­det haben.
(2) Der Vere­in beste­ht aus ordentlichen Mit­gliedern und Ehren­mit­gliedern.
(3) Per­so­n­en, die sich in beson­der­er Weise um die Ange­wandte Geo­gra­phie ver­di­ent gemacht haben, kön­nen auf Antrag durch einzelne Mit­glieder vom Vor­stand zu Ehren­mit­gliedern ernan­nt wer­den. Die Ehren­mit­glieder haben die Rechte der ordentlichen Mit­glieder. Sie sind von der Zahlung des Mit­glieds­beitrags und der Gebühren­zahlung für Ver­anstal­tun­gen des Vere­ins befre­it; Druckschriften des Vere­ins beziehen sie kosten­frei.
§ 4 Entste­hung und Ende der Mit­glied­schaft
(1) Die Auf­nahme ist schriftlich zu beantra­gen. Mit Ein­gang des Auf­nah­meantrags beim Vere­in gilt die Mit­glied­schaft unter Beach­tung des § 3 Abs. 1 als vor­läu­fig ent­standen. Über die endgültige Auf­nahme entschei­det der Vor­stand. Lehnt der Vor­stand die endgültige Auf­nahme ab, hat der/die Antragsteller/in das Recht der Beru­fung an die Mit­gliederver­samm­lung. Diese entschei­det abschließend. Bis zur Entschei­dung der Mit­gliederver­samm­lung ruht die vor­läu­fige Mit­glied­schaft nach Satz 2.
(2) Die Mit­glied­schaft erlis­cht
1. durch Aus­tritt,
2. durch Auss­chluß,
3. durch Tod.
(3) Der Aus­tritt erfol­gt durch schriftliche Erk­lärung gegenüber dem Vor­stand unter Ein­hal­tung ein­er vierteljährlichen Kündi­gungs­frist zum Schluß des Kalen­der­jahrs.
(4) Ein Mit­glied kann durch Beschluß des Vor­stands aus­geschlossen wer­den, wenn es in erhe­blichem Umfang gegen die Zwecke oder die Satzung des Vere­ins ver­stößt oder wenn es seinen Verbindlichkeit­en gegenüber dem Vere­in, ins­beson­dere der Zahlung des Mit­glieds­beitrags trotz Mah­nung nicht nachkommt. Das Mit­glied hat das Recht der Beru­fung an die Mit­gliederver­samm­lung. Bis zu deren Entschei­dung ruht die Mit­glied­schaft. Die
Mit­gliederver­samm­lung entschei­det abschließend.
§ 5 Rechte und Pflicht­en der Mit­glieder
(1) Die Mit­glieder wählen den Vor­stand. Sie haben das Recht, den Vor­stand während der laufend­en Amt­szeit abzu­berufen. Näheres regelt die Wahlord­nung, die der Satzung als Anlage beige­fügt ist.
(2) Die Mit­glieder haben das Stimm­recht in der Mit­gliederver­samm­lung.
(3) Die Mit­glieder haben das Recht, der Mit­gliederver­samm­lung und dem Vor­stand Anträge zu unter­bre­it­en. Über Anträge von Mit­gliedern an die Mit­gliederver­samm­lung ist auf der näch­sten ordentlichen Mit­gliederver­samm­lung zu beschließen. Über Anträge von Mit­gliedern an den Vor­stand ist möglichst auf der näch­sten Sitzung des Vor­stands zu entschei­den.
(4) Die Mit­glieder haben das Recht, nach Maß­gabe der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Kapaz­itäten, an allen Ver­anstal­tun­gen des Vere­ins teilzunehmen. Wird für einzelne Ver­anstal­tun­gen eine Gebühr erhoben, so erhal­ten die Mit­glieder hier­bei eine Vergün­s­ti­gung.
(5) Die Mit­glieder beziehen die Zeitschrift des Vere­ins kosten­frei. Beim Bezug ander­er vom Vere­in her­aus­gegebe­nen Druckschriften erhal­ten sie eine Vergün­s­ti­gung.
(6) Die Mit­glieder haben das Recht, im Rah­men der beste­hen­den Möglichkeit­en Ser­vice- und Beratungsleis­tun­gen durch den Vere­in in Anspruch zu nehmen.
(7) Die Mit­glieder sind verpflichtet,
1. die Anliegen der Ange­wandten Geo­gra­phie, ins­beson­dere die beru­flichen und fach­lichen Ziele des Vere­ins zu fördern,
2. die Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vere­ins anzuerken­nen,
3. den Mit­glieds­beitrag rechtzeit­ig zu entricht­en,
4. die durch ihr schuld­haftes Ver­hal­ten dem Vere­in entste­hen­den Kosten zu tra­gen.
§ 6 Mit­glieds­beitrag
(1) Der Mit­glieds­beitrag wird durch Beschluß der Mit­gliederver­samm­lung fest­ge­set­zt. Er wird am 1. Jan­u­ar des Geschäft­s­jahrs fäl­lig.
(2) Der Mit­glieds­beitrag ist auch dann zu entricht­en, wenn das Mit­glied während des Geschäft­s­jahrs ein­tritt, aus­tritt oder aus­geschlossen wird. Wird der Mit­glieds­beitrag trotz Mah­nung nicht entrichtet, so kann das Mit­glied auf Beschluß des Vor­stands vom Bezug der Druckschriften des Vere­ins und von der Teil­nahme an Ver­anstal­tun­gen des Vere­ins aus­geschlossen wer­den.
(3) Im Einzelfall und auf begrün­de­ten Antrag des Mit­glieds kann der Vor­stand einen Nach­laß beim Mit­glieds­beitrag gewähren.


III. ORGANE DES VEREINS
§ 7 Organe des Vere­ins
(1) Die Organe des Vere­ins sind:
1. Die Mit­gliederver­samm­lung,
2. der Vor­stand.
(2) Zur Erfül­lung der Auf­gaben des Vere­ins kön­nen nach Bedarf Auss­chüsse und Vor­stands­beauf­tragte einge­set­zt wer­den.
§ 8 Mit­gliederver­samm­lung
(1) Die Mit­gliederver­samm­lung ist das ober­ste Organ des Vere­ins. Sie wird durch die/den Vorsitzende/n, bei deren/dessen Ver­hin­derung durch die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n, ein­berufen.
(2) Die Mit­glieder sind unter Bekan­nt­gabe der Tage­sor­d­nung und unter Ein­hal­tung ein­er Frist von vier Wochen
hierzu schriftlich mit geson­dert­er Post einzu­laden. Es gilt das Datum des Post­stem­pels.
(3) Die ordentliche Mit­gliederver­samm­lung wird wenig­stens alle zwei Jahre ein­berufen. Sie soll anläßlich des Deutschen Geo­graphen­tags oder anläßlich ein­er Jahresta­gung des Vere­ins stat­tfind­en.
(3) Auf Beschluß des Vor­stands oder auf schriftlichen Antrag von min­destens einem Drit­tel der Mit­glieder ist umge­hend eine außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung einzu­berufen.
§ 9 Auf­gaben der Mit­gliederver­samm­lung
(1) Die Auf­gaben der Mit­gliederver­samm­lung sind ins­beson­dere:
1. die Ent­ge­gen­nahme des Tätigkeits- und Kassen­berichts des Vor­stands;
2. die Ent­las­tung des Vor­stands am Ende sein­er Amt­szeit bzw. die Ent­las­tung einzel­ner Mit­glieder des Vor­stands bei deren Auss­chei­den aus dem Vor­stand;
3. die Wahl zweier Rechnungsprüfer/innen aus dem Kreis der Mit­glieder;
4. die Wahl dreier Mit­glieder des Wahlauss­chuss­es aus dem Kreis der Mit­glieder;
5. die Beschluß­fas­sung über Anträge auf Änderung der Satzung und der Wahlord­nung, auf Änderung des Vere­in­szwecks und auf Auflö­sung des Vere­ins;
6. die Fes­tle­gung des Mit­glieds­beitrags gemäß § 6;
7. die Entschei­dung über Beru­fun­gen von Mit­gliedern gemäß § 4 Abs. 1 und 4;
8. die Beschluß­fas­sung über son­stige Anträge von Mit­gliedern und Vor­stand.
(2) Die Rechnungsprüfer/innen prüfen vor der näch­sten ordentlichen Mit­gliederver­samm­lung die Vere­in­skasse und bericht­en der Mit­gliederver­samm­lung über das Ergeb­nis der Kassen­prü­fung. Erst danach kann dem Vor­stand Ent­las­tung erteilt wer­den. Schei­det ein/e Rechnungsprüfer/in vor der näch­sten ordentlichen Mit­gliederver­samm­lung aus, ohne daß die Kasse geprüft wurde, so bes­timmt der Wahlauss­chuss rechtzeit­ig eine/n Nachrücker/in.
(3) Der Wahlauss­chuß führt die Wahl des Vor­stands gemäß der Wahlord­nung durch. Schei­det mehr als ein Mit­glied des Wahlauss­chuss­es vor der näch­sten Wahl des Vor­stands aus, so bes­timmt der Vor­stand rechtzeit­ig Nachrücker/innen.
(4) Die Mit­gliederver­samm­lung hat das Recht, Anträge an den Vor­stand zu stellen.
§ 10 Beschluß­fas­sung der Mit­gliederver­samm­lung
(1) Die Mit­gliederver­samm­lung wird durch die/den Vorsitzende/n, bei deren/dessen Ver­hin­derung durch die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n, bei der Ver­hin­derung bei­der durch ein von der/m Vor­sitzen­den zu bes­tim­mendes weit­eres Mit­glied des Vor­stands geleit­et.
(2) Die Mit­gliederver­samm­lung ist beschlußfähig, wenn sie satzungs­gemäß ein­berufen wurde.
(3) Die Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung wer­den mit ein­fach­er Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men gefaßt. Beschlüsse zur Satzungsän­derung, zur Änderung der Wahlord­nung oder zur Änderung des Vere­in­szwecks bedür­fen ein­er Zwei­drit­telmehrheit der abgegebe­nen Stim­men. Der Beschluß zur Auflö­sung des Vere­ins bedarf ein­er Dreiviertelmehrheit der abgegebe­nen Stim­men.
(4) Lehnt die Mit­gliederver­samm­lung einen Antrag des Vor­stands ab, so hat er das Recht, diesen Antrag durch den Wahlauss­chuß als Mit­glieder­be­fra­gung nochmals allen Mit­gliedern vor­legen zu lassen. Erzielt der Antrag dabei die gemäß Abs. 3 erforder­liche Mehrheit, so gilt damit der Antrag als angenom­men. Näheres regelt die Wahlord­nung.
(5) Zur Gültigkeit eines Beschlusses ist erforder­lich, daß der Gegen­stand bei der Ein­beru­fung angegeben war.
(6) Die Beschlüsse wer­den in offen­er Abstim­mung gefaßt. Die Wahl der Rechnungsprüfer/innen und der Mit­glieder des Wahlauss­chuss­es erfol­gt in offen­er Abstim­mung oder durch Zuruf.
(7) Über die Mit­gliederver­samm­lung ist eine Nieder­schrift anzufer­ti­gen. Diese muß die gefaßten Beschlüsse sowie die Wahlergeb­nisse enthal­ten und ist von der/m Leiter/in der Mit­gliederver­samm­lung und der/m Verfasser/in der Nieder­schrift zu unterze­ich­nen.
§ 11 Vor­stand
(1) Der Vor­stand beste­ht aus der/m Vor­sitzen­den, der/m stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den und bis zu sieben, min­destens jedoch drei, weit­eren Mit­gliedern des Vor­stands. Er wird von den Mit­gliedern gemäß § 9 Abs. 3 gewählt. Die Amt­szeit des Vor­stands begin­nt mit der Wahl und beträgt zwei Jahre. Sie endet jedoch mit der Wahl eines neuen Vor­stands.
(2) Der Vere­in wird gerichtlich und außerg­erichtlich durch die/den Vorsitzende/n und die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n vertreten. Jede/r ist alleine vertre­tungs­berechtigt.
(3) Mit­glied des Vor­stands kann nur wer­den, wer zum Zeit­punkt ihrer/seiner Wahl oder Bestel­lung seit sechs Monat­en unun­ter­brochen Mit­glied des Vere­ins ist. Die/der Vor­sitzende und die/der stel­lvertre­tende Vor­sitzende müssen einen Hochschu­la­b­schluß im Fach Geo­gra­phie besitzen. Von den weit­eren Mit­gliedern des Vor­stands muß min­destens die Hälfte einen Hochschu­la­b­schluß im Fach Geo­gra­phie besitzen.
(4) Beim Auss­chei­den der/s Vor­sitzen­den während der laufend­en Amt­szeit rückt die/der stel­lvertre­tende Vor­sitzende nach. Beim Auss­chei­den der/s stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den bestellt der Vor­stand aus den Rei­hen der weit­eren Mit­glieder des Vor­stands eine/n Nachrücker/in. Beim Auss­chei­den eines weit­eren Mit­glieds des Vor­stands kann der Vor­stand aus den Rei­hen der Mit­glieder eine/n Nachrücker/in bestellen.
(5) Der Vor­stand bleibt nach Ablauf der Amt­szeit so lange im Amt, bis ein neuer Vor­stand gewählt ist. Die Wieder­wahl des Vor­stands ist möglich.
(6) Die Mit­glieder des Vor­standes haben in Bezug auf Hand­lun­gen, die sie im Rah­men ihrer Geschäfts­führung vornehmen, gegenüber dem Vere­in und seinen Mit­gliedern nur Vor­satz und grobe Fahrläs­sigkeit im Sinne des Bürg­er­lichen Geset­zbuch­es zu vertreten.
§ 12 Auf­gaben des Vor­stands
(1) Der Vor­stand führt die laufend­en Geschäfte des Vere­ins. Er entschei­det in allen Angele­gen­heit­en, die nicht gemäß dieser Satzung in eine andere Zuständigkeit fall­en. Ihm obliegen die Ver­wal­tung des Vere­insver­mö­gens und die Aus­führung der Beschlüsse der Organe des Vere­ins. Nähere Bes­tim­mungen über die Geschäfts­führung kön­nen in ein­er Geschäft­sor­d­nung getrof­fen wer­den, die der Vor­stand mit der Mehrheit der Stim­men sein­er
Mit­glieder beschließt.
(2) Der Vor­stand entschei­det über die Mit­glied­schaft des Vere­ins in anderen Vere­inen oder Ver­bän­den.
(3) Der Vor­stand entschei­det unbeschadet des § 4 Abs. 1 und 4 über die Auf­nahme und den Auss­chluß von Mit­gliedern und über die Ernen­nung von Ehren­mit­gliedern. Der Vor­stand entschei­det im Falle des § 6 Abs. 2 Satz 2.
(4) Der Vor­stand entschei­det über Anträge der Mit­gliederver­samm­lung gemäß § 9 Abs. 4 und von einzel­nen Mit­gliedern gemäß § 5 Abs. 3.
(5) Der Vor­stand entschei­det über Anträge der Mit­glieder auf Nach­laß beim Mit­glieds­beitrag gemäß § 6 Abs. 3.
(6) Der Vor­stand hat das Recht, Anträge an die Mit­gliederver­samm­lung zu stellen; er hat das Recht, ein Ver­fahren gemäß § 10 Abs. 4 zu ver­an­lassen.
(7) Der Vor­stand entschei­det über die Ein­set­zung von Auss­chüssen und Vor­stands­beauf­tragten gemäß § 7 Abs. 2 und kann Richtlin­ien für deren Arbeit beschließen.
(8) Der Vor­stand kann Richtlin­ien für die Arbeit der DVAG-Foren gemäß § 14 und der DVAG-Arbeit­skreise gemäß
§ 15 beschließen.
§ 13 Beschluß­fas­sung des Vor­stands
(1) Die Sitzun­gen des Vor­stands wer­den durch die/den Vorsitzende/n, bei deren/dessen Ver­hin­derung durch die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n, ein­berufen und geleit­et.
(2) Die Mit­glieder des Vor­stands sind unter Bekan­nt­gabe der Tage­sor­d­nung und unter Ein­hal­tung ein­er Frist von ein­er Woche schriftlich zu den Sitzun­gen des Vor­stands einzu­laden.
(3) Der Vor­stand ist beschlußfähig, wenn die Ein­ladung zur Sitzung satzungs­gemäß erfol­gt ist und min­destens vier Mit­glieder des Vor­stands, darunter die/der Vor­sitzende oder die/der stel­lvertre­tende Vor­sitzende, anwe­send sind.
(4) Die Beschlüsse des Vor­stands wer­den, außer im Falle des § 12 Abs. 1 Satz 3, mit ein­fach­er Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men gefaßt. Bei Stim­men­gle­ich­heit entschei­det die/der Sitzungsleiter/in. Zur Gültigkeit eines Beschlusses ist erforder­lich, daß der Gegen­stand bei der Ein­beru­fung angegeben war.
(5) Über die Sitzung des Vor­stands ist eine Nieder­schrift anzufer­ti­gen. Diese muß die gefaßten Beschlüsse enthal­ten und ist von der/m Sitzungsleiter/in und der/m Verfasser/in der Nieder­schrift zu unterze­ich­nen.


IV. SONSTIGES
§ 14 DVAG-Foren
(1) Zur Förderung des Zwecks des Vere­ins kön­nen sich die Mit­glieder gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 in DVAG-Foren zusam­men­schließen.
(2) Die Mit­glieder eines DVAG-Forums bestellen aus ihrer Mitte eine/n oder mehrere Sprecher/innen.
(3) Die DVAG-Foren befind­en im Rah­men des § 12 Abs. 8 selb­ständig über die von ihnen gemäß § 2 wahrzunehmenden Auf­gaben sowie über den organ­isatorischen Rah­men ihrer Tätigkeit. Sie informieren den Vor­stand fort­laufend über die Ergeb­nisse ihrer Arbeit.
(4) Die DVAG-Foren erhal­ten vom Vor­stand im Rah­men der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Möglichkeit­en zur Durch­führung ihrer Auf­gaben finanzielle Zuwen­dun­gen und organ­isatorische Unter­stützung. Über die Ver­wen­dung der finanziellen Zuwen­dun­gen haben die DVAG-Foren dem Vor­stand Rechen­schaft abzule­gen.
§ 15 DVAG-Arbeit­skreise
(1) Zur Förderung des Zwecks des Vere­ins kön­nen sich die Mit­glieder gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4 in DVAG-Arbeit­skreisen zusam­men­schließen.
(2) § 14 Abs. 2 bis 4 gel­ten entsprechend.
§ 16 Bekan­nt­machun­gen
Bekan­nt­machun­gen des Vere­ins erfol­gen durch Rund­schreiben an die Mit­glieder oder durch Mit­teilung in der Zeitschrift des Vere­ins.
§ 17 Auflö­sung des Vere­ins
(1) Bei Auflö­sung des Vere­ins oder bei Weg­fall steuer­begün­stigter Zwecke fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins an die Deutsche Forschungs­ge­mein­schaft, die es unmit­tel­bar und auss­chließlich für gemein­nützige Zwecke, beson­ders für die Förderung ange­wandt-geo­graphis­ch­er Forschungsvorhaben, zu ver­wen­den hat.
(2) Bei Auflö­sung des Vere­ins oder bei seinem Erlöschen fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins an die Deutsche Forschungs­ge­mein­schaft, die es unmit­tel­bar und auss­chließlich für die Förderung ange­wandt-geo­graphis­ch­er Forschungsvorhaben zu ver­wen­den hat.


Wahlord­nung des Deutschen Ver­ban­des für Ange­wandte Geo­gra­phie e.V. (DVAG) vom 29.09.2005
§ 1 Auf­gaben der Wahlord­nung
§ 2 Wahlauss­chuß
§ 3 Wahlter­min
§ 4 Art der Wahl
§ 5 Wahlaufruf
§ 6 Wahlauss­chreiben
§ 7 Wahldurch­führung
§ 8 Fest­stel­lung des Wahlergeb­niss­es
§ 9 Abberu­fung des Vor­stands
§ 10 Rück­tritt von Mit­gliedern des Vor­stands
§ 11 Mit­glieder­be­fra­gung


§ 1 Auf­gaben der Wahlord­nung
(1) Die Wahlord­nung regelt die Wahl des Vor­stands gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 der Satzung.
(2) Die Wahlord­nung regelt die Abberu­fung des Vor­stands während der laufend­en Amt­szeit gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 der Satzung.
(3) Die Wahlord­nung regelt das Ver­fahren gemäß § 10 Abs. 4 der Satzung.
§ 2 Wahlauss­chuß
(1) Der Wahlauss­chuß führt die Wahl des Vor­stands gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 durch. Er wird im Falle des § 5 Abs. 1 Satz 2 der Satzung tätig. Der Wahlauss­chuß überwacht das Nachrück­en von Mit­gliedern des Vor­stands gemäß
§ 11 Abs. 4 der Satzung in Verbindung mit § 11 Abs. 1 Satz 1 der Satzung. Der Wahlauss­chuß wird im Falle des § 10 Abs. 1 tätig.
(2) Die Mit­glieder des Wahlauss­chuss­es wer­den unbeschadet des § 9 Abs. 3 Satz 2 der Satzung durch die Mit­gliederver­samm­lung gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 4 der Satzung und § 10 Abs. 6 Satz 2 der Satzung gewählt.
(3) Die Mit­glieder des Wahlauss­chuss­es wählen aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n.
(4) Der Wahlauss­chuß entschei­det mit ein­fach­er Mehrheit sein­er Mit­glieder. Bei Stim­men­gle­ich­heit entschei­det die/der Vor­sitzende des Wahlauss­chuss­es.
(5) Die/der Vor­sitzende des Wahlauss­chuss­es darf nicht für den Vor­stand kan­di­dieren.
(6) Der Wahlauss­chuß ist zur Ver­schwiegen­heit verpflichtet.
§ 3 Wahlter­min
(1) Als Wahlter­min gilt der Stich­tag gemäß § 7 Abs. 1 Satz 1. Im Falle des § 4 Abs. 1 Satz 2 gilt als Wahlter­min der Ter­min der per­sön­lichen Stim­ma­b­gabe; dieser muß dann eine Woche nach dem Stich­tag gemäß § 7 Abs. 1 Satz1 liegen.
(2) Der Wahlauss­chuß legt in Absprache mit dem Vor­stand den Wahlter­min fest.
(3) Die Wahl hat inner­halb eines Zeitraums von sechs Monat­en vor bzw. nach Ablauf von zwei Jahren nach der Wahl des amtieren­den Vor­stands zu erfol­gen.
§ 4 Art der Wahl
(1) Die Wahl wird als Briefwahl durchge­führt. Den Mit­gliedern soll auch die Gele­gen­heit zur per­sön­lichen Stim­ma­b­gabe anläßlich ein­er Mit­gliederver­samm­lung gegeben wer­den.
(2) Im Falle des Abs. 1 Satz 2 ist den kan­di­dieren­den Per­so­n­en vor der Stim­ma­b­gabe die Gele­gen­heit zu geben, sich per­sön­lich vorzustellen.
(3) Mit­glieder, die inner­halb eines Zeitraums von sechs Wochen vor dem Wahlter­min gemäß § 3 in den Vere­in einge­treten sind, kön­nen nur gemäß Abs. 1 Satz 2 wählen.
§ 5 Wahlaufruf
(1) Der Wahlauss­chuß ruft die Mit­glieder bis spätestens zwölf Wochen vor dem Wahlter­min durch Rund­schreiben oder in der Zeitschrift des Vere­ins auf, dem Wahlauss­chuß Wahlvorschläge zu unter­bre­it­en. Dabei ist den Mit­gliedern eine Frist von min­destens zwei Wochen zu gewähren. Im Wahlaufruf ist das Wahlver­fahren neb­st den entsprechen­den Fris­ten zu erläutern.
(2) Der Wahlauss­chuß prüft die Wählbarkeit der vorgeschla­ge­nen Mit­glieder und bit­tet sie um Zus­tim­mung zu ein­er Kan­di­datur sowie um einen kurzen Vorstel­lung­s­text als Infor­ma­tion für die Mit­glieder. Die für die Posi­tio­nen der/s Vor­sitzen­den oder der/s stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den kan­di­dieren­den Per­so­n­en kön­nen auch für die Posi­tion eines weit­eren Mit­glieds des Vor­stands kan­di­dieren.
(3) Im Wahlaufruf muß die Frist gemäß § 6 Abs. 1 und der Wahlter­min gemäß § 3 Abs. 1 sowie gegebe­nen­falls der Ort der per­sön­lichen Stim­ma­b­gabe gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 mit­geteilt wer­den.
(4) Wer­den für die Posi­tio­nen der/s Vor­sitzen­den oder der/s stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den keine bzw. für die Posi­tio­nen der weit­eren Mit­glieder des Vor­stands weniger als drei Per­so­n­en vorgeschla­gen, so ist der Wahlaufruf wieder­holen. Die Fris­ten nach Abs. 1 Satz 1 und 2 gel­ten in diesem Falle nicht.
§ 6 Wahlauss­chreiben
(1) Der Wahlauss­chuß erstellt ein Wahlauss­chreiben und stellt dieses mit geson­dert­er Post, im Falle des § 4 Abs. 1 Satz 2 möglichst gemein­sam mit der Ein­ladung zur Mit­gliederver­samm­lung gemäß § 8 Abs. 2 der Satzung, spätestens vier Wochen vor dem Wahlter­min den Mit­gliedern zu. Es gilt das Datum des Post­stem­pels.
(2) Das Wahlauss­chreiben umfaßt den Stim­mzettel und die Vorstel­lung­s­texte gemäß § 5 Abs. 2. § 5 Abs. 1 Satz3 und § 5 Abs. 3 gilt entsprechend.
(3) Ergibt sich aus den Wahlvorschlä­gen gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 die Möglichkeit, daß durch das Wahlergeb­nis gegen die Bedin­gung des § 11 Abs. 3 Satz 3 der Satzung ver­stoßen wer­den kön­nte, so ist der Wahlaufruf zu wieder­holen, falls durch weit­ere Wahlvorschläge dieser Man­gel zu beheben ist; die Fris­ten nach § 5 Abs. 1 Satz1 und 2 gel­ten in diesem Falle nicht. Anderen­falls ist das Wahlver­fahren entsprechend zu mod­i­fizieren.
§ 7 Wahldurch­führung
(1) Im Falle der Briefwahl ist der Stim­mzettel bis spätestens zu einem im Wahlauss­chreiben anzugeben­den Stich­tag per Brief­post an die/den Vorsitzende/n des Wahlauss­chuss­es zu senden. Es gilt das Datum des Post­stem­pels. Dabei muß die/der Wähler/in Namen, Vor­na­men und Anschrift angeben. Das Mit­glied kann aus Grün­den des Daten­schutzes den Stim­mzettel in einem geson­derten, ver­schlosse­nen Briefum­schlag an den Wahlauss­chuß senden.
(2) Der Wahlauss­chuß hat bei Ein­gang der Stim­mzettel der Briefwähler/innen anhand ein­er aktuellen Mit­gliederliste deren Wahlberech­ti­gung festzustellen und ein Verze­ich­nis der Briefwähler/innen anzule­gen.
(3) Im Falle der per­sön­lichen Stim­ma­b­gabe anläßlich ein­er Mit­gliederver­samm­lung hat die/der Wähler/in den mit dem Wahlauss­chreiben ver­schick­ten Stim­mzettel zu ver­wen­den. Aus­nahm­sweise kann der Wahlauss­chuß einen neuen Stim­mzettel aushändi­gen. Dabei ist die Wahlberech­ti­gung festzustellen und das Verze­ich­nis der Briefwähler/innen zu prüfen, um eine dop­pelte Stim­ma­b­gabe auszuschließen.
(4) Der Wahlauss­chuß hat das Recht, Wahlhelfer/innen zu bes­tim­men.
(5) Der Wahlauss­chuß hat bei der Auszäh­lung der Stim­men das Wahlge­heim­nis so weit wie möglich zu wahren.
(6) Der Wahlauss­chuß entschei­det über die Gültigkeit der abgegebe­nen Stim­men.
§ 8 Fest­stel­lung des Wahlergeb­niss­es
(1) Für die Posi­tio­nen der/s Vor­sitzen­den und der/s stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den ist die/der Kandidat/in gewählt, die/der die ein­fache Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men erhält. Haben die für eine dieser Posi­tio­nen kan­di­dieren­den Per­so­n­en mit der höch­sten Stim­me­nan­zahl die gle­iche Stim­me­nan­zahl erzielt, so entschei­det das Los.
(2) Tritt für die Posi­tio­nen der/s Vor­sitzen­den und der/s stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den nur ein/e Kandidat/in an, so ist im Stim­mzettel die Gele­gen­heit zu geben, mit „ja“ oder „nein“ zu stim­men. Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
(3) Treten für die Posi­tio­nen der weit­eren Mit­glieder des Vor­stands mehr als sieben Per­so­n­en an, so sind die sieben Per­so­n­en gewählt, die die höch­sten Stim­me­nan­zahlen erre­ichen. Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
(4) Treten für die Posi­tio­nen der weit­eren Mit­glieder des Vor­stands sieben oder weniger Per­so­n­en an, so ist im Stim­mzettel die Gele­gen­heit zu geben, mit „ja“ oder „nein“ zu stim­men. Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
(5) Tritt eine Per­son gemäß § 5 Abs. 2 Satz 2 für zwei Vor­stand­spo­si­tio­nen an, so kann diese auf dem Stim­mzettel nur ein­mal angekreuzt wer­den. Wird diese Per­son zur/m Vor­sitzen­den bzw. zur/m stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den gewählt, so ver­fall­en alle weit­eren für diese Per­son abgegebe­nen Stim­men. Wird diese Per­son nicht zur/m Vor­sitzen­den bzw. zur/m stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den gewählt, so sind alle für diese Per­son abgegebe­nen Stim­men zu addieren. Mit dieser Summe der Stim­men wird entsprechend Abs. 3 und 4 ver­fahren.
(6) Der Wahlauss­chuß hat das Wahlergeb­nis festzustellen und sich zu vergewis­sern, daß die gewählten Per­so­n­en die Wahl annehmen. Er hat eine Wahlnieder­schrift anzufer­ti­gen. Diese ist von der/m Vor­sitzen­den des Wahlauss­chuss­es zu unter­schreiben.
(7) Im Falle des § 4 Abs. 1 Satz 2 gilt das Wahlergeb­nis erst nach dem Ende der Mit­gliederver­samm­lung als fest­gestellt.
§ 9 Abberu­fung des Vor­stands
(1) Wenn bin­nen eines Monats mehr als die Hälfte der Mit­glieder bei der/m Vor­sitzen­den des Wahlauss­chuss­es schriftlich die Abberu­fung des Vor­stands beantra­gen, hat dieser umge­hend Neuwahlen einzuleit­en.
(2) Abs. 1 gilt nicht, wenn die let­zte Wahl mehr als 21 Monate zurück­liegt.
§ 10 Rück­tritt von Mit­gliedern des Vor­stands
(1) Sinkt die Zahl der Mit­glieder des Vor­stands durch Rück­tritte auf weniger als vier gewählte Mit­glieder ab, so hat der Wahlauss­chuß umge­hend Neuwahlen einzuleit­en.
(2) § 9 Abs. 2 gilt entsprechend.
§ 11 Mit­glieder­be­fra­gung
(1) Wen­det sich der Vor­stand wegen der Durch­führung ein­er Mit­glieder­be­fra­gung gemäß § 10 Abs. 4 der Satzung an den Wahlauss­chuß, so hat der Wahlauss­chuß dieses Anliegen vor­ab auf seine Satzungsmäßigkeit hin zu über­prüfen. Allfäl­lige Bedenken hin­sichtlich der Satzungsmäßigkeit hat der Wahlauss­chuß umge­hend mit dem Vor­stand zu erörtern, um zu ein­er den Inter­essen des Vere­ins angemesse­nen Lösung zu kom­men.
(2) Liegen die Gründe des § 10 Abs. 4 der Satzung vor, so hat der Wahlauss­chuß den durch die Mit­gliederver­samm­lung abgelehn­ten Antrag des Vor­stands den Mit­gliedern im Wort­laut umge­hend mit geson­dert­er Post vorzule­gen. Der Wahlauss­chuß hat sämtliche notwendi­gen Infor­ma­tio­nen beizufü­gen.
(3) Den Mit­gliedern ist zur Entschei­dungs­find­ung eine Frist von wenig­stens zwei Wochen ab Ein­gang zu gewähren.
(4) Der Wahlauss­chuß stellt nach Ablauf der Frist gemäß Abs. 3 unter Beach­tung der vorgeschriebe­nen Mehrheit gemäß § 10 Abs. 3 der Satzung umge­hend das Ergeb­nis der Mit­glieder­be­fra­gung fest und informiert den Vor­stand und die Mit­glieder.