Call for Papers:
Hitze
Themenheft:
Infos
zu diesem Call
Moderator*innen:
Hinweise:
In den Beitragsvorschlägen ist einleitend jeweils zu erläutern, worin der Bezug eines Fachartikels bzw. eines Praxisbeitrags zum übergeordneten Thema „Hitze“ besteht. Voraussetzung für das Einreichen eines Fachartikel-Manuskriptes ist, dass der Beitrag noch nicht publiziert oder an anderer Stelle zur Publikation eingereicht wurde sowie dass alle Ko-Autor*innen sowie die Institution, an der die Arbeit entstanden ist, der Publikation – implizit oder explizit – zustimmen. Sowohl Fachartikel als auch Praxisbeiträge sind angemessen mit mindestens zwei Abbildungen (Fotos sowie Grafiken und Karten) zu illustrieren. Für Rückfragen (z. B. zur Eignung bestimmter Themen für das Themenheft oder bereits voraussehbare Abweichungen vom Zeitplan) steht das Moderationsteam jederzeit zur Verfügung. Auch Infos, (Weiter-)Bildungsangebote und Buchempfehlungen sowie Vorschläge für ein Interview und für die STANDPUNKTE sind jederzeit willkommen und können gerne eingereicht werden.
Konzept
Die Anpassung an zunehmende Hitze zählt zu den zentralen Handlungsfeldern einer klimaangepassten Raumentwicklung. Steigende Temperaturen sowie häufigere, längere und intensivere Hitzewellen führen zu wachsenden thermischen Belastungen, die Städte und Stadtteile, ländliche Räume, Infrastrukturen und Arbeitswelten ebenso wie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maße betreffen und Gesundheit sowie soziale Teilhabe beeinträchtigen. Hitze ist damit nicht nur ein meteorologisches oder stadtklimatisches Phänomen, sondern eine räumliche, soziale, gesundheitliche, ökonomische, planerische und politische Herausforderung, deren Bewältigung auch von gesellschaftlicher Wahrnehmung und Akzeptanz von Klimaanpassung abhängt.
Das Themenheft „Hitze“ widmet sich den vielfältigen Dimensionen von Hitzebelastung, Hitzevorsorge und Hitzeanpassung. Willkommen sind empirische, konzeptionelle, methodische und praxisorientierte Beiträge, die sich mit Hitze als räumlichem und gesellschaftlichem Problem befassen und Ansätze zur Analyse, Prävention, Anpassung und Transformation entwickeln, vorstellen, anwenden, evaluieren oder kritisch reflektieren.
Beiträge können sich unter anderem mit folgenden Themen befassen:
- räumliche Analyse und Modellierung von Hitzebelastung, urbanen Wärmeinseln und thermischem Komfort
- Hitze und Gesundheit, insbesondere gesundheitliche Risiken, Vulnerabilität, Prävention und Hitzeschutz
- Sozialräumliche Ungleichheiten der Hitzebelastung, insbesondere unterschiedliche Exposition, Betroffenheit und Anpassungsmöglichkeiten verschiedener Bevölkerungsgruppen
- Hitzeaktionsplanung, kommunale Klimaanpassung und Governance
- grüne, blaue und graue Infrastrukturen zur Reduktion thermischer Belastung
- Hitze in Arbeits-, Bildungs-, Wohn- und Versorgungsräumen
- Verbundrisiken von Hitze mit weiteren Stressoren wie z. B. Luftqualität, Lärm, Trockenheit, Starkregen
- Daten, Indikatoren, Fernerkundung und Geoinformatik für Hitzeanalysen
- Kommunikation, Beteiligung und Risikowahrnehmung im Kontext von Hitze
- Zielkonflikte zwischen Verdichtung, Klimaanpassung, Freiraum, Mobilität und sozialer Gerechtigkeit
- Fallstudien zur Hitzeanpassung aus Regionen, Kommunen und Quartieren, z. B. zu Hitzeaktionsplänen, klimaangepasster Freiraumgestaltung oder dem Umgang mit besonders belasteten Stadtteilen
- Transfer von Wissen und Erfahrungen zur Hitzeanpassung zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Planungspraxis und Zivilgesellschaft
- Auswirkungen zunehmender Hitze auf Landnutzungen und Wirtschaftsbereiche, insbesondere Land- und Forstwirtschaft, Tourismus und Naherholung, Bauwirtschaft sowie Kulturlandschaften
Gesucht werden Beiträge aus Geographie, Stadt- und Raumplanung, Umweltwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Public Health, Sozialwissenschaften, Geoinformatik, Klimatologie, Landschaftsarchitektur, kommunaler Praxis und verwandten Disziplinen.
Interessierte Autor:innen werden gebeten, zunächst einen Beitragsvorschlag einzureichen. Der Vorschlag sollte folgende Angaben enthalten:
• Arbeitstitel des Beitrags
• Name, Institution und Kontaktdaten der Autor:innen
• geplantes Beitragsformat
• kurze Beschreibung von Fragestellung, Gegenstand und Zielsetzung
• methodischer oder konzeptioneller Zugang
• Datengrundlage oder Praxisbezug, soweit relevant
• erwarteter Beitrag zum Themenheft
Wissenschaftliche Fachbeiträge
Wissenschaftliche Fachbeiträge durchlaufen ein anonymes Review-Verfahren. Sie sollten in deutscher Sprache verfasst sein und ohne das Literaturverzeichnis eine Länge von 18.000 bis maximal 22.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben. Weitere Hinweise für Autor*innen finden Sie unter https://link.springer.com/journal/548/submission-guidelines.
Berichte aus der Praxis
Da sich der STANDORT insbesondere auch an angewandt arbeitende Geographinnen und Geographen richtet, sind Berichte von Praktikerinnen und Praktikern zu Zukunftsthemen ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Sie sollten in deutscher Sprache verfasst sein und eine Länge von 9.000 bis maximal 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben.
