Call for Paper:

Zukunft: Raumwissenschaftliche Perspektiven auf künftige Entwicklungen

Infos

zu diesem Call

Moderator*innen:
  • Olaf Arndt (Prognos AG, Bremen)
  • Martina Shakya (Hochschule Heilbronn)
Hinweise:

Einleitend ist jeweils zu erläutern, worin der Bezug eines Fachartikels bzw. eines Praxisbeitrags zum übergeordneten Thema „Zukunft: Auf dem Weg zu einer raumwissenschaftlichen Zukunfts-Praxis“ besteht. Voraussetzung für das Einreichen eines Fachartikel-Manuskriptes ist, dass der Beitrag noch nicht publiziert oder an anderer Stelle zur Publikation eingereicht wurde sowie dass alle Ko-Autor*innen sowie die Institution, an der die Arbeit entstanden ist, der Publikation – implizit oder explizit – zustimmen. Praxisbeiträge sind angemessen mit mindestens zwei Abbildungen (Fotos präferiert sowie Grafiken und Karten) zu illustrieren. Für Rückfragen (z. B. zur Eignung bestimmter Themen für das Themenheft oder bereits voraussehbare Abweichungen vom Zeitplan) steht das Moderationsteam jederzeit zur Verfügung. Auch Infos, (Weiter-)Bildungsangebote und Buchempfehlungen sowie Vorschläge für ein Interview und für die STANDPUNKTE sind jederzeit willkommen und können gerne eingereicht werden

Konzept

Die Zukunft bietet enorme Chancen – für neues Denken, kreative Lösungen und gemeinsames Handeln. Globale Herausforderungen wie die Klimakrise oder der Umgang mit neuen Technologien machen deutlich, dass Veränderung nicht nur nötig, sondern auch möglich ist. Politisches Handeln ist gefragt, um Orientierung zu geben, Vertrauen zu schaffen und unsere Zukunft aktiv zu gestalten. Das beharrliche, oft nostalgisch verklärende Festhalten an einer vertrauten Vergangenheit mit inzwischen überkommenen Technologien verhindert Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft – nicht zuletzt, weil es durch wirtschaftliche und machtpolitische Interessen untermauert wird, die den Wandel zugunsten etablierter Strukturen verzögern. Populismus mehrt die Ängste vieler Menschen und lähmt die so dringend benötigten Transformationen zu nachhaltigen und klimagerechten Lebens- und Wirtschaftsweisen. Die Gestaltung der erforderlichen Transformationen erfordert Neugier, Mut und die Zuversicht, dass eine menschenwürdige Zukunft für alle Menschen im Rahmen ökologischer Grenzen möglich ist.

Die angewandte Geographie als gestaltende, prospektive und zukunftsweisende Raumwissenschaft ist aufgerufen, sich aktiv an der Entwicklung und Realisierung möglicher räumlicher Zukünfte zu beteiligen. Es gilt, die „Zukunftsmüdigkeit“ der Menschen durch geeignete Beteiligungsformate in der raumbezogenen Planung zu überwinden und damit die Transformation in den unterschiedlichen Handlungsfeldern zu begleiten, zu moderieren und umzusetzen. Tragfähige Zukunftsentwürfe sind u.a. für wirtschaftliche Transformation, Zukunft des Wohnens und Arbeitens, soziale Teilhabe in Stadt und Region, Energiewende, Mobilitätswende, Ernährungs- und Agrarwende, Schutz der Biodiversität und Anpassung an den Klimawandel erforderlich. Sie müssen und können auf den unterschiedlichen räumlichen Planungsebenen vor dem Hintergrund demographischer Herausforderungen mit geeigneten Instrumenten der Zukunftsgestaltung umgesetzt werden.

Beiträge zum Themenheft Zukunft können sich u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welche Megatrends, Zukunftstechnologien, Zukunftsprojektionen oder Visionen könnten die Entwicklung räumlicher Zukünfte beeinflussen?
  • Welche unterschiedlichen räumlichen Zukünfte lassen sich u.a. für Städte, Innenstädte, Gewerbegebiete, den ländlichen Raum, den Tourismus und weitere relevante Themenfelder auf Basis derzeitiger Entwicklungen und Erkenntnisse aufzeigen?
  • Mit welchen Methoden und Instrumenten (z. B. Szenarien, Trendanalysen, Foresight, Visual Futures, Gamification/Planspiele, Storytelling) können raumwissenschaftliche Szenarien und Prognosen für mögliche Zukünfte entwickelt werden?
  • Mit welchen planerischen und gestalterischen Mitteln lassen sich räumliche Zukünfte so sichtbar und erlebbar machen, dass sie Akzeptanz finden und praktisch umgesetzt werden können?
  • Welche Lösungsansätze aus der Planungspraxis stehen bereits jetzt zur Verfügung, um die Herausforderungen in den wichtigen Themenfeldern der Zukunft zu meistern?
  • Wie können unterschiedliche Akteursgruppen (Politik, Verwaltung, Planende, Bevölkerung, Wirtschaft) für eine aktive Beteiligung bei der Gestaltung räumlicher Zukünfte motiviert werden?

Wissenschaftliche Fachbeiträge

Wissenschaftliche Fachbeiträge durchlaufen ein anonymes Review-Verfahren. Sie sollten in deutscher Sprache verfasst sein und ohne das Literaturverzeichnis eine Länge von 18.000 bis maximal 22.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben. Weitere Hinweise für Autor*innen finden Sie hier.

Zeitplan Fachbeiträge:

30.06.2026

Einreichung von Beitragsangeboten mit Abstract (ca. 300 Wörter) der Beiträge an die Moderatoren (olaf.arndt@prognos.com & martina.shakya@hs-heilbronn.de)

15.07.2026

Rückmeldung über die Annahme, die Ablehnung bzw. die eventuelle Verände-rung des Beitragsangebots

31.01.2027

Abschluss des Review-Verfahrens (Entscheidung über Annahme, danach Endredaktion)

31.12.2027

vorauss. Erscheinungsdatum

Berichte aus der Praxis

Da sich der STANDORT insbesondere auch an angewandt arbeitende Geographinnen und Geographen richtet, sind Berichte von Praktikerinnen und Praktikern zu Zukunftsthemen ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Sie sollten in deutscher Sprache verfasst sein und eine Länge von 9.000 bis maximal 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben.

Zeitplan Praxisberichte:

31.07.2027

Letzter Termin für die Einreichung von Beitragsangeboten mit Abstract an das Moderatorenteam

30.09.2027

Spätester Termin zur Einreichung der Praxisbeiträge an Ute Christina Bauer (ubauer@pressebuero-transit.de), mit ihr erfolgt die weitere Kommunikation

31.12.2027

vorauss. Erscheinungsdatum

Weitere Hinweise für Autoren:innen finden Sie hier:

© 2026 . Deutscher Verband für Angewandte Geographie e.V.
by medienlove
Impressum Datenschutz Teilnahmebedingungen
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Teilnahmebedingungen
Die verbindlichen Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Nach Eingang der Anmeldung wird die Teilnahmegebühr sofort in Rechnung gestellt. Das Veranstaltungsprogramm entspricht dem Stand der Drucklegung. Änderungen bleiben vorbehalten. Mit Ihrer schriftlichen Anmeldung erteilen Sie uns die Einwilligung, Ihre Angaben elektronisch zu speichern. Die gespeicherten Daten unterliegen den Datenschutzbestimmungen, über die Sie sich im Internet unter https://geographie-dvag.de/datenschutz/ informieren können. Bei der Veranstaltung werden Bilder und ggf. Filmaufnahmen zur Veröffentlichung gemacht. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, melden Sie sich bitte am Veranstaltungstag bei der Registrierung. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt immer auf eigene Verantwortung und mit eigener Haftung

Stornierung/Umbuchung
Bei Stornierung oder Nichterscheinen werden 100 % der Teilnahmegebühr als Stornierungsgebühr erhoben/ einbehalten. Eine Ersatzperson kann benannt werden.

Mitglieder

werben Mitglieder

Wirbt ein DVAG-Mitglied erfolgreich* ein neues DVAG-Mitglied an, bekommt es im nächsten Jahr 50% seines eigenen Jahresmitgliedsbeitrags erlassen. Das neue Mitglied muss hierfür nur den Namen der anwerbenden Person im Mitgliedsantrag angeben.

½ Jahresbeitrag bei Eintritt nach dem 30. Juni
Es ist möglich nach dem 30. Juni eines laufenden Jahres dem DVAG beizutreten. Für das halbe Jahr ist dann auch nur noch der halbe Jahresbeitrag zu zahlen (55 EUR bzw. 30 EUR). Für den halben Beitrag gibt es jedoch den vollen Service des zweiten Halbjahres: So gehören die STANDORT-Ausgaben 3 + 4 des jeweiligen Jahres zum Serviceumfang, kostenpflichtige Veranstaltungen können zum Mitgliedertarif besucht werden und das Online-Mitgliederportal steht für die persönliche Netzwerkbildung zur Verfügung.

*Die Anwerbung gilt als erfolgreich, wenn das neue Mitglied nicht im Jahr des Beitritts wieder kündigt.

best Paper

Award

Der DVAG prämiert herausragende fachwissenschaftliche Veröffentlichungen im STANDORT mit dem Best Paper Award. Dieser Preis wird alle zwei Jahre verliehen und während der STANDORT Journal Lecture im Rahmen des DKG (Deutscher Kongress für Geographie) überreicht.

Preisträger: Dr. Mortiz Breul (2023)

Strukturwandel im Rheinischen Revier: Eine Analyse der technologischen Diversifizierungspotenziale
Im Jahr 2023 erhielt Dr. Moritz Breul den STANDORT Best Paper Award für seinen Beitrag zum Strukturwandel im Rheinischen Revier. Dabei skizziert er insbesondere, wie technologische Diversifizierungspotenziale identifiziert und ausgeschöpft werden können.

Die Wahl auf das Paper von Herrn Dr. Breul fiel aufgrund seines bedeutenden Beitrags zur inhaltlichen Diskussion über ein relevantes Problem – die Frage nach der Identifikation von Diversifikationspotenzialen für Regionen im Strukturwandel. Eine Frage, die nicht nur für das Rheinische Revier von Belang ist.

Herr Breul arbeitete die grundlegenden Diskussionsstränge, die für die Zielsetzung seiner Arbeit relevant waren, präzise heraus. Der Beitrag zeichnet sich außerdem durch seine klare Zielsetzung aus, die vollumfänglich erfüllt wird. Das methodische Vorgehen ist dabei originell, nachvollziehbar und erlaubt Übertragbarkeit auf andere Standorte. Abschließend überzeugte die Praxisrelevanz bzw. die Relevanz für die angewandte Geographie des Papers das Auswahlgremium.
Link zu externer Website
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Beiträge

Fachartikel
Fachartikel haben einen Umfang von max. 20.000 bis 22.000 Zeichen und können jederzeit eingereicht (d. h. zur Publikation vorgeschlagen) werden. Die Einreichung erfolgt über den Editorial Manager des Springer-Verlags.
Nach der Einreichung durchlaufen Fachartikel einen externen Begutachtungsprozess (Review), der einige Monate in Anspruch nehmen kann. Ggf. ist es im Ergebnis des Begutachtungsverfahrens notwendig, einen Artikel, sofern er als grundsätzlich veröffentlichungswürdig eingeschätzt wurde, noch einmal zu überarbeiten. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Springer-Verlags.
Berichte

Berichte aus der Praxis können einen Umfang von 10.000 Zeichen besitzen. Sie werden intern durch den DVAG begutachtet. Berichte aus der Praxis können direkt per Mail an ubauer@pressebuero-transit.de eingereicht werden.

Aus dem Verband

Veranstaltungsberichte aus dem DVAG, Informationen über berufliche Veränderungen unserer Mitgleider sowie Neuigkeiten für die Rubrik "STANDORT Info" können direkt per Email an ubauer@pressebuero-transit.de eingereicht werden.

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