Der Tagebau Garzweiler prägt seit Jahrzehnten das Bild des Rheinischen Reviers – doch seine Zeit läuft ab. Mit dem vorgezogenen Kohleausstieg endet die Braunkohleförderung im Rheinischen Revier bis 2030. Damit bietet sich nur noch für wenige Jahre die Gelegenheit, einen der größten aktiven Tagebaue Europas aus nächster Nähe zu erleben und die Dimensionen des Braunkohleabbaus unmittelbar zu erfahren.
Gleichzeitig beginnt ein Transformationsprozess, dessen Auswirkungen Generationen beschäftigen werden. Aus dem Tagebau entsteht ein mehrere Quadratkilometer großer See, dessen Befüllung voraussichtlich rund 40 Jahre in Anspruch nehmen wird. Schon heute müssen Planungen für eine Landschaft entwickelt werden, die erst gegen Ende des Jahrhunderts ihre endgültige Gestalt erreicht haben wird. Dabei gilt es, wasserwirtschaftliche, ökologische, wirtschaftliche und städtebauliche Fragestellungen ebenso zu berücksichtigen wie die Entwicklung neuer Erholungsräume und Wirtschaftsstandorte.
In einer gemeinsamen Exkursion möchten wir uns diesen Transformationsraum besuchen und die Dimensionen des Ortes sowie der Chancen und Herausforderungen seiner Entwicklung besser verstehen.
Den Auftakt der Exkursion bildet ein Besuch des Tagebaus Garzweiler. Nach einer Einführung durch den Betreiber RWE zur Geschichte, den Zukunftsperspektiven der Braunkohleförderung und den Rekultivierungsmaßnahmen erhalten wir Einblicke in die Dimensionen und Betriebsabläufe des Tagebaus. Wir erleben den Kohleumschlagplatz, das Kohledepot, die Förderbänder sowie den Schaufelradbagger aus nächster Nähe und gewinnen einen Eindruck von einer Landschaft, die sich in den kommenden Jahrzehnten grundlegend verändern wird.
Am Nachmittag wechseln wir die Perspektive und richten den Blick auf die Zukunft des Rheinischen Reviers. Für den Zweckverband Landfolge stellt Volker Mielchen die Masterplanung zur Seeentwicklung sowie das Konzept des „Blau-Grünen Bandes“ vor. Anschließend berichtet Bürgermeister Stephan Muckel über die Entwicklungsperspektiven der fünf Dörfer, die gemäß der Leitentscheidung erhalten bleiben. Dabei wird deutlich, dass der Strukturwandel nicht nur neue Gestaltungsspielräume eröffnet, sondern auch Herausforderungen mit sich bringt: Orte, deren Umsiedlung teilweise bereits begonnen hatte und zum Teil noch läuft, müssen neue Perspektiven entwickeln, während gleichzeitig langfristige Planungen für eine Landschaft entstehen, deren Transformation sich über Jahrzehnte erstrecken wird.
Voraussichtlicher Ablauf
Weitere Informationen zum Treffpunkt sowie das detaillierte Programm folgen in Kürze.
Damit die Veranstaltung stattfinden kann, benötigen wir eine Mindestteilnehmendenzahl. Daher freuen wir uns über alle, die sich bis zum 22.07.2026 anmelden und die vergünstigten Early-Bird-Konditionen nutzen.
Eine Übersicht zu den Early-Bird-Preiskategorien:
Eine Übersicht der Regulären Preiskategorien (ab dem 23.7.):
Bitte wählen Sie die auf Sie zutreffende Option in der Anmeldemaske aus. Im Anschluss an die Anmeldung erhalten Sie eine entsprechende Rechnung per Mail.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem ASeV (Verein der Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung) statt.
Teilnahmebedingungen
Die verbindlichen Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Nach Eingang der Anmeldung wird die Teilnahmegebühr sofort in Rechnung gestellt. Das Veranstaltungsprogramm entspricht dem Stand der Drucklegung. Änderungen bleiben vorbehalten. Mit Ihrer schriftlichen Anmeldung erteilen Sie uns die Einwilligung, Ihre Angaben elektronisch zu speichern. Die gespeicherten Daten unterliegen den Datenschutzbestimmungen, über die Sie sich im Internet unter https://geographie-dvag.de/datenschutz/ informieren können. Bei der Veranstaltung werden Bilder und ggf. Filmaufnahmen zur Veröffentlichung gemacht. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, melden Sie sich bitte am Veranstaltungstag bei der Registrierung. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt immer auf eigene Verantwortung und mit eigener Haftung
Stornierung/Umbuchung
Bei Stornierung oder Nichterscheinen werden 100 % der Teilnahmegebühr als Stornierungsgebühr erhoben/ einbehalten. Eine Ersatzperson kann benannt werden.
Wirbt ein DVAG-Mitglied erfolgreich* ein neues DVAG-Mitglied an, bekommt es im nächsten Jahr 50% seines eigenen Jahresmitgliedsbeitrags erlassen. Das neue Mitglied muss hierfür nur den Namen der anwerbenden Person im Mitgliedsantrag angeben.
½ Jahresbeitrag bei Eintritt nach dem 30. Juni
Es ist möglich nach dem 30. Juni eines laufenden Jahres dem DVAG beizutreten. Für das halbe Jahr ist dann auch nur noch der halbe Jahresbeitrag zu zahlen (55 EUR bzw. 30 EUR). Für den halben Beitrag gibt es jedoch den vollen Service des zweiten Halbjahres: So gehören die STANDORT-Ausgaben 3 + 4 des jeweiligen Jahres zum Serviceumfang, kostenpflichtige Veranstaltungen können zum Mitgliedertarif besucht werden und das Online-Mitgliederportal steht für die persönliche Netzwerkbildung zur Verfügung.
*Die Anwerbung gilt als erfolgreich, wenn das neue Mitglied nicht im Jahr des Beitritts wieder kündigt.
Berichte aus der Praxis können einen Umfang von 10.000 Zeichen besitzen. Sie werden intern durch den DVAG begutachtet. Berichte aus der Praxis können direkt per Mail an ubauer@pressebuero-transit.de eingereicht werden.
Veranstaltungsberichte aus dem DVAG, Informationen über berufliche Veränderungen unserer Mitgleider sowie Neuigkeiten für die Rubrik "STANDORT Info" können direkt per Email an ubauer@pressebuero-transit.de eingereicht werden.