Deutscher Verband für Angewandte Geographie e.V.

Deutscher Kongress für Geographie (DKG)

Call for Sessions zum DKG 2023

Der DKG 2023 fin­det vom 19. — 23. Sep­tem­ber in Frank­furt statt. Der Call for Ses­si­ons läuft bis zum 22. Dezem­ber 2022.

Die Vor­ga­ben für die for­ma­le und inhalt­li­che Gestal­tung der Fach­sit­zun­gen sind schlank gehal­ten. Ger­ne dür­fen sich Sit­zungs­vor­schlä­ge am Tagungs­mot­to „Pla­ne­ta­ry Futures“ ori­en­tie­ren, müs­sen das aber nicht. Es gibt kei­ne vor­ab fest­ge­leg­ten Leitthemen.

Fol­gen­de Sit­zungs­for­ma­te sind vorgesehen:

  • Paper Ses­si­on: Klas­si­sche Vor­trags­sit­zung mit vier Beiträgen.
  • Light­ning Ses­si­on: Vor­trags­sit­zung mit bis zu zehn Kurzvorträgen.
  • Panel: Dis­kus­si­ons­run­de mit bis zu fünf Impuls­vor­trä­gen. Die Sit­zungs­lei­tung lädt die Gesprächspartner*innen ein.
  • Lec­tu­re: Ein­zel­ner Vor­trag mit Dis­kus­si­on. (Ein­rei­chung nur durch Ver­bän­de, Zeit­schrif­ten o. ä.)

Auch ande­re Sit­zungs­for­ma­te sind mög­lich. Bit­te wen­den Sie sich dafür per E‑Mail an das Orga-Team.

Bit­te beach­ten Sie bei der Anmeldung:

  • Sit­zun­gen müs­sen von min­des­tens zwei Fachvertreter*innen ein­ge­reicht wer­den, die im Ide­al­fall von unter­schied­li­chen Insti­tu­ten kommen.
  • Es sind maxi­mal zwei Sit­zungs­vor­schlä­ge pro Teilnehmer*in mög­lich. Ins­ge­samt sind maxi­mal drei Auf­trit­te (als Sit­zungs­lei­tung, Vortragende*r oder Panelist) möglich.
  • Sit­zungs­vor­schlä­ge kön­nen auch auf Eng­lisch ein­ge­reicht werden.
  • Arbeits­krei­se und JKG (Jun­ger Kon­gress für Geo­gra­phie) kön­nen ihre Sit­zun­gen auch zu einem spä­te­ren Zeit­punkt (19. Juni 2023) unab­hän­gig vom all­ge­mei­nen Call for Papers mel­den. Mit Blick auf die Pro­gramm­pla­nung freu­en wir uns schon jetzt über eine kur­ze Nach­richt per E‑Mail von jenen AKs, die eige­ne Sit­zun­gen nach­rei­chen werden.
  • Wir bit­ten, bei Titeln und Beschrei­bun­gen von Sit­zun­gen auf diver­si­täts­sen­si­ble Spra­che zu ach­ten. Ins­be­son­de­re emp­feh­len wir die Ver­wen­dung von geschlechts­neu­tra­len Begrif­fen (For­schen­de) oder des Gen­der­stern­chens (Proband*innen).

Rückschau — DKG 2019

Der Deut­sche Kon­gress für Geo­gra­phie 2019 fand vom 25.09. – 30.09.2019 an der Chris­ti­an-Albrechts-Uni­ver­si­tät zu Kiel statt.

Alle Infos rund um den DKG 2019 hier: www.dkg2019.de


Auch 2019 hat­te der DVAG wie­der ein umfang­rei­ches Pro­gramm orga­ni­siert:

Unse­re Veranstaltungen:

1. DVAG-Job­mes­se!

Zum ers­ten Mal ver­an­stal­tet der DVAG eine Job­mes­se. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.


Jour­nal Lec­tu­re STANDORT am Sams­tag 28. Sep­tem­ber 2019 von 10:30 bis 13 Uhr

Wir freu­en uns, dass die STANDORT Jour­nal Lec­tu­re mit groß­zü­gi­ger Unter­stüt­zung des Sprin­ger-Ver­lags als exklu­si­ves Lunch-Event im Restau­rant Jack’s Kit­chen statt­fin­den kann. Das Pro­gramm umfasst zwei Vor­trä­ge zu einem aktu­el­len The­ma der Ange­wand­ten Geo­gra­phie, den länd­li­chen Räumen:

Tho­mas J. Mager, Stutt­gart: Mobi­li­tät in länd­li­chen Räu­men
Der ÖPNV im länd­li­chen Raum ist recht­li­chen, wirt­schaft­li­chen, demo­gra­fi­schen und vor allem poli­ti­schen Ein­fluss­fak­to­ren unter­wor­fen, die sich in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit unter dem Ein­fluss der Digi­ta­li­sie­rung der Mobi­li­tät stark ver­än­dert haben. Dies erfor­dert neue infra­struk­tu­rel­le, aber vor allem auch orga­ni­sa­to­risch-insti­tu­tio­nel­le Mobi­li­täts­lö­sun­gen. Der Vor­trag dis­ku­tiert aktu­el­le Ansät­ze am Bei­spiel des Lan­des Baden-Württemberg.

Dr. Bern­hard Kräuß­lich, Augs­burg: Fach­kräf­te­si­che­rung in länd­li­chen Räu­men
Die Nach­fra­ge nach Fach­kräf­ten unter­liegt star­ken regio­na­len Dis­pa­ri­tä­ten, wobei ins­be­son­de­re die länd­lich gepräg­ten Räu­me von Eng­päs­sen auf der Ange­bots­sei­te betrof­fen sind. Der Bei­trag behan­delt Ansät­ze zur Erhö­hung der Attrak­ti­vi­tät länd­li­cher Wirt­schafts­stand­or­te und damit auch der Blei­be­per­spek­ti­ven für jun­ge Fach­kräf­te. Das Mot­to lau­tet dabei: Fach­kräf­te­si­che­rung bedeu­tet auch, Men­schen für die Wirt­schaft zu begeistern.

Durch das Pro­gramm füh­ren uns Hei­ner Scho­te, der den STANDORT seit vie­len Jah­ren sei­tens des DVAG-Vor­stands betreut, und unse­ren Edi­tor in Chief Prof. Dr. Mar­tin Franz als Ver­tre­ter des Fach­bei­rats. Sie fin­den das Restau­rant auf dem CAU-Cam­pus direkt neben dem Audi­max, Ein­lass ist ab 10:15 Uhr. Wir bit­ten ange­sichts der begrenz­ten Platz­zahl um Ihre ver­bind­li­che Rück­mel­dung bis zum 18.9. (per E‑Mail, Windhundprinzip).


Wir laden Sie recht herz­lich zur Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Ver­lei­hung des Preis der Ange­wand­ten Geo­gra­phie und abends zur STANDORT Par­ty ein.

Die STAND­ORT-Par­ty ist kos­ten­frei, die Kapa­zi­tä­ten sind jedoch begrenzt. Bei Inter­es­se wen­den Sie sich bit­te vor­ab an die DVAG-Geschäfts­stel­le: info@geographie-dvag.de

Die STAND­ORT-Par­ty wird freund­li­cher­wei­se unter­stützt von: 



Per­spek­ti­ven der Ange­wand­ten Geo­gra­phie 50 Jah­re nach Kiel – Ent­frem­den sich die Theo­rie­de­bat­ten der Hoch­schul­geo­gra­phie und die Anfor­de­run­gen einer geo­gra­phi­schen Praxis?

Sit­zungs­lei­tung: Klaus Kost, Bochum; Klaus Men­sing, Ham­burg
Vor­tra­gen­de: Hen­ning Nuissl, Ber­lin; Simon Run­kel, Hei­del­berg
Podi­um: Brit­ta Klag­ge, Bonn; Marie Klem­s­mann, Aachen; Götz von Rohr, Buch­holz; Chris­toph Win­kel­köt­ter, Geschäfts­füh­rer Gesell­schaft für Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­ent­wick­lung Starnberg

Kiel 1969 bedeu­te­te auch für die Ange­wand­te Geo­gra­phie in Pra­xis wie Theo­rie einen Schei­de­punkt. Berufs­geo­gra­phen und ‑innen, so nann­ten sich die spä­te­ren Diplom-Geograph*innen, heu­te Bache­lor und Mas­ter, fan­den zuneh­mend Beach­tung, auch wenn die Debat­ten in und mit der Hoch­schul­geo­gra­phie oft­mals dem Boh­ren dicker Bret­ter gleich­ka­men. Aber die­se Ereig­nis­se und Ent­wick­lun­gen sind Geschich­te. Heu­te sind Geograph*innen begehr­te Beschäf­tig­te in vie­len Berufs­fel­dern, sind The­men der Ange­wand­ten Geo­gra­phie fest ver­an­kert in der Hoch­schul­geo­gra­phie. Den­noch – bes­ser kann man immer werden.

Doch wie wird die Ent­wick­lung in Zukunft sein? Gibt es erkenn­ba­re Trends in Theo­rie und Pra­xis? Wie ver­än­dern sich die Arbeits­märk­te? Sind neue Hand­lungs­fel­der in Sicht – mit neu­en Anfor­de­run­gen an Theo­rie und Leh­re der Geo­gra­phie an den Hoch­schu­len? Muss der Trans­fer aus der For­schung in die Pra­xis effi­zi­en­ter orga­ni­siert wer­den, um ange­sichts kom­ple­xer wer­den­der Pro­ble­me und Akteurs­kon­stel­la­tio­nen mach­ba­re und anwend­ba­re Lösun­gen anzu­bie­ten und poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen vor­zu­be­rei­ten? Es geht aber auch um kri­ti­sche Reflek­tio­nen, die im dia­lek­ti­schen Dis­kurs zu betrach­ten sind. Ent­frem­den sich Theo­rie­de­bat­ten der Hoch­schul­geo­gra­phie und Anfor­de­run­gen einer gesell­schaft­li­chen Anwen­dung, für die die vie­len enga­gier­ten Geograph*innen außer­halb der Geo­gra­phi­schen Insti­tu­te stehen?



Ori­gi­nal unter: https://www.dkg2019.de/programm/tag-der-angewandten-geographie/